Cincinnati Kid mit Steve McQueen – Was bedeutet das Ende?

Endlich bin ich dazu gekommen, mir den Klassiker „Cincinnati Kid“ aus dem Jahr 1965 mit Steve McQueen, Edward G. Robinson und Karl Malden anzuschauen. Ich bin ein großer Steve McQueen Fan und irgendwie bis heute nicht geschafft, mir den Gambler Film Cincinnati Kid anzusehen. Doch jetzt wo ich ihn mir angeschaut habe, sitze ich jetzt da und weiss nicht, wie und wo ich den Film einordnen soll. Für den Fall der Fälle, dass wer Cincinnati Kid noch nicht gesehen hat, wahrscheinlich eher nicht, grad wenn ihr nach der Bedeutung vom Film Ende sucht, aber fairerweise ein Heads-Up, Spoiler Alert nach dem „Film Trailer“ ;)

Jetzt also meine Frage, was hat das Ende zu bedeuten? Steckten Lady Fingers und Lancey zusammen unter einer Decke? War das von Lancey inszeniert worden? Ich habe schon heraus gehört, dass Lancey hier viel Vertrauen in eine Hand hatte, die eigentlich nicht wert gewesen wäre, weiter zu spielen. Und am Ende mit viel Glück sein Straight Flush getroffen hat. Während Cincinnati Kid nur ein Full House erwischte. Dann endet der Film, in dem „Kid“ raus geht, den kleinen Schuputzer sieht, auch gegen ihn beim Münzwerfen verliert und dann ist der Film aus. Ich war dann eher so: „WTF?“ Irgendwie habe ich noch mit einem Twist in der Handlung gerechnet, aber irgendwie war der Film auf einmal aus. Merkwürdiges Ende, wenn ihr mich fragt und irgendwie unbefriedigend. Was bedeutet das? Das Erfahrung vor der Jugend siegt? Würde mich echt interessieren, was ihr dazu sagt? Für all diejenigen, die Cincinnati Kid gesehen haben. Hier nochmal das Ende des Films:

Lustig finde ich, dass in dem Film sehr sehr viele bekannte Gesichter vorkommen, die erst später wesentlich bekannter wurden. Rip Torn zb, der hier den zwielichtigen Finance spielt, der den meisten heute als Agent Z in „Men in Black“ bekannt sein dürfte. Der übrigens eine Bank überfallen hat, was ich grad hier beim Recherchieren gefunden habe. Oh mein Gott! Oder Karl Malden, der durch die erfolgreiche Fernsehserie „Die Straßen von San Francisco“ super berühmt wurde. Oder die wirklich sexy Ann-Margret, die mir zb in Ray Donovan oder An jedem verdammten Sonntag aufgefallen ist. Wahnsinnsbesetzung, muss ich sagen!

Guter Pokerfilm, aber wer keine Poker Filme mag und kein Steve McQueen ist, wird wohl eher gelangweilt sein.

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